Stammeschronik

1971:

Wilhelm Zistl beginnt die Arbeit im Stamm mit Mechthild Wich. Er leitet die erste Gruppe der Wölflinge. Im September erfolgt die Anerkennung des Stammes durch den Verband.

1972:

Erstes Lager mit 22 Jungen in Bodenwöhr

1973:

Stammeslager in Bodenwöhr mit 33 Buben und ihrem Leiter.

1974:

29 Jungen, mit ihren Leitern, nehmen am Jubiläumslager, zum 25 Jährigen Bestehen des DV Bamberg teil. Eine Woche lang besteht die „Pfadfinderrepublik Rothalien“. Mit einem gewählten Lagerparlament, eigener Währung, Bank, Post, Telefondienst, sowie Polizeiwesen und Feuerwehr wird praktische Demokratie eingeübt.

1975:

Wikingerlager in Bodenwöhr. Ein Stammeslager, an dem die Pfadfinder eine Flussfahrt mit selbst gebauten Booten (wiku1 und wuku2) auf der Naab wagen.

1976:

Ab Januar treten alle jüngeren Mädchengruppen der Pfarrei in die DPSG ein.
Stammeslager als „Ritterlager“ bei Burg Rabeneck. Der Pfadfindertrupp erkundet die Höhlen der Umgebung. Es ist das erste gemeinsame Lager für 105 Jungen und Mädchen.
Jungpfadfinder starten ihr Seifenkistenrennen auf der Wöhrder Wiese: die „200 Meter von Wöhrd“.

1977:

Für die Zeit, bis das Pfarrheim neu errichten ist, findet der Stamm eine Bleibe im Hochbunker an der Hirsvogelstraße.

Herausragendes Ereignis: Die erste Auslandsfahrt nach Korsika. 17 Pfadfinder und Rover durchqueren mit 3 Leitern die Berge Korsikas.
Der Pfarrsaal ist bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Pfadfinder und Rover ihr schauspielerischen Können zum Besten geben.

1978:

Im April nehmen wir in den neuen Gruppenräumen den „Betrieb“ auf.

1979:

Jubiläumsjahr: die DPSG wird 50 Jahre alt und der DV Bamberg 30! 59 Mädchen und Jungen der Jungpfadfinder, Pfadfinder und Roverstufe nehmen am Jubiläumslager teil. Die Jungpfadfinder zelten in Rothmannsthal. In Westernohe kommen die Pfadfinder und die Rover zu einem Treffen zusammen. Hier wird gemeinsam gefeiert und gelacht.
Zum ersten Mal beteiligt sich der Stamm am „Wöhrderseefest“. Da wir Platz haben bieten wir ein breitgefächertes Angebot an Spiel- und Bastelmöglichkeiten an. Ein 24-Stundenlauf um den See, sowie eine Unterschriftenaktion der Roverinnen zur Errichtung eines Aktivspielplatzes im Bereich des Wöhrdersee, führen zur Bildung des Vereins „Aktivspielplatz Wöhrder See e.V.“

1980:

Nach eineinhalb Jahren Vorbereitung wagen 12 LeiterInnen eine Fahrt in die Sahara. Einen ganzen Monat verbringen sie auf dem schwarzen Kontinent und berichten anschließend von ihren Erfahrungen mit Land und Menschen.
Die Wölflinge und Jungpfadfinder gestalten ein „Römerlager“ in Pfünz.
Kaplan Schmitt wird nach 7 Jahren als unser Kurat verabschiedet. Der neue Kurat heißt Hans Eisend!

1981:

Nach langer Unterbrechung wieder ein Stammeslager. Es findet in Maria Kirchentahl, in Österreich, statt. 71 Mitglieder vom kleinen Wölfling bis zur RoverIn nehmen dran teil.
Im November feiert der Stamm sein 10 Jähriges Bestehen.

1982:

Sommerlager der Pfadfinder und Rover in Südtirol

1984:

Im Frühjahr beendet Wilhelm Zistl als Stammesvorsitzender, nach 13 Jahren, seine Tätigkeit. Neuer Vorsitzender wird Stephan Meyer.
Der Pfadfindertrupp nimmt 14 Tage am internationalen Geschehen im Pfadfinderzentrum Kandersteg in der Schweiz teil.

1985:

12 Jungpfadfinder unseres Stammes, mit ihren Leitern, gehören zu den 7000 TeilnehmerInnen, an diesem Bundestreffen. Nach dem Lager wird auf einer 8 -tägigen Hike, durch den Westerwald, die Gegend erkundet.

1987:

Kaplan Eisend wird nach 7 Jahren als Stammeskurat verabschiedet.
Die neue Kuratin heißt Edith Sander.

1988:

Ein Elternbeirat wird ins Leben gerufen. Er sieht seine neuen Aufgaben in der ideelen wie materiellen und organisatorischen Unterstützung der Gruppenleiter.
Der Jungpfadfindertrupp nimmt am „Feuer und Flamme“ Lager, dem Diözesanlager der Jungpfadfinderstufe teil. Nach einer 4-tägigen Hike treffen sich 150 JungpfadfinderInnen in Rothmannsthal, um in verschiedenen Workshops neue Erfahrungen zu machen.
Der Pfadfindertrupp beteiligt sich am Bayernlager beim Schloss Neuschwanstein und „wandelt auf den Spuren König Ludwigs“.

1989:

Roland Cibulka wird zum Stammesvorsitzenden gewählt. Die DPSG feiert 60-jähriges, der Diözesanverband 40-jähriges und das Pfadfinderzentrum Rothmannsthal 25-jähriges Bestehen.
Der ganze Stamm nimmt am Jubiläum in Rothmannsthal teil. Das Abschlussfest findet in einem großen Zirkuszelt statt.
Erstmals findet ein Herbstfest des Stammes für alle Mitglieder und Freunde statt. Alle Gruppen beteiligen sich an der Gestaltung des Abends.
Am nächsten Tag begibt sich der Pfadfindertrupp nach Rothmannsthal, um ein Ökolager durchzuführen

1990:

Der Pfadfindertrupp ist mit Booten acht Tage auf dem Main unterwegs. Kälte,Regen und Niedrigwasser können die Stimmung nicht beeinträchtigen.
Der erste Elternbeirat wird gewählt. 1. Vorsitzender wird Hermann Piel. Auch das Herbstfest ist wieder ein voller Erfolg.

1991:

Der Stamm St. Josef besteht 20 Jahre.
Nach längerer Zeit findet in Ilbling an der Altmühl wieder ein Stammeslager statt. Thema „…die spinnen die Römer…“.
Insgesamt 50 Mitglieder und ihren LeiterInnen nehmen daran teil. Der Elternbeirat hilft bei der Organisation und mit warmen Decken.
Mit einen Treffen der Ehemaligen (Freitag), dem Jubiläumsfest für die Gemeinde (Samstag) und einem Festgottesdienst (Sonntag) feiert der Stamm sein 20-jähriges Bestehen.

1992:

Ein neuer Vorstand wird gewählt Hermann Koch, Thomas v. Götz und Edith Sander
In Fornbach bei Coburg findet für alle Wölflinge ein Pfingstlager statt. Im Juli nehmen die Wölflinge an einem Diözesantag in Bamberg teil.
Der Elternbeirat spendiert den Gruppenleiter/innen als Dankeschön für ihre Arbeit und anlässlich des 20-jährigen Jubiläums eine Südfrankreichfahrt. Es wird eine geruhsame und erholsame Woche.
Der Elternbeirat organisiert wieder ein Herbstfest.

1993:

„Die Schotten kommen“
Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder nehmen am Stammeslager in Fornbach, das zusammen mit 16 Pfadfindern und Leitern aus Glasgow stattfindet, teil.
Der Pfadfindertrupp erforscht eine Höhle in Weichwasserlos. Außerdem veranstalten die Pfadfinder ein Silvesterlager in Auerbach/Vgt. mit Langlauf, Schlittenfahren, Discobesuch, Winterwandern und Pfadfinderversprechen.
Die Jungpfadfinder fahren zu einen Winterlager auf den Lindersberg.
Die Wölflinge fahren zu einem Fashingswochenende nach Rothmannsthal „Tanz auf dem Blocksberg“mit Geisterbahn und Walburgisnacht.
Im Elternbeirat übernimmt Fritz Kammermeyer kommissarisch den Vorsitz von Hermann Piel. Der Elternbeirat führt den ersten Stammeswandertag, ins Hirsbachtal, durch. Außerdem organisiert der Elternbeirat wieder das Herbstfest und einen Trödelmarkt zur Unterstützung der Schottlandfahrt.

1994:

Die Wölflinge fahren zu einem Pfingstlager nach Mosbach. Die Jungpfadfinder nehmen am Diözesen-Jungpfadfinderlager „der Knüller“ und am Bezirks Jungpfadfinderlager „Superstephan“ teil.

Die Rover machen ihre erste Sommerfahrt nach Österreich und fahren über Silvester nach Auerbach im Vogtland. Der Elternbeirat organisiert auch in diesem Jahr wieder einen Stammeswandertag nach Bärnhof, sowie einen Trempelmarkt und ein Herbstfest. Außerdem ruft er zu einer Spendenaktion für unsere Schottlandfahrt auf.

1995:

Ein neuer Vorstand wird gewählt Walburga Frühauf, Thomas Scherenhorst und Edith Sander.
Die Rover beginnen eine Partnerschaft mit dem Haus „Saltrom“ in Krakau. Das Saltrom ist eine Einrichtung des Salesianerordens zur Betreuung von Straßenkindern, Kindern aus sozial schwachen Familien und drogenabhängigen Jugendlichen.
52 Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover mit ihren LeiterInnen und Leitern auf großer Auslandsfahrt nach Schottland. Sie verbringen zusammen mit ihren schottischen Freunden 14 Tage auf dem Lagerplatz in Auchengillan, bei Glasgow, und bei schottischen Familien (oder im Hotel). Höhepunkt ist der Besuch von Dorothy Kinloch, Chief Commissioner von Schottland und der Empfang durch den Lord Provist von Glasgow. Ein weiteres Begegnungslager ist für 1997 bei uns geplant.
Dank sei an dieser Stelle dem Elternbeirat gesagt, der sowohl durch organisatorische wie auch finanzielle Unterstützung diese Fahrt erst möglich gemacht hat. Dank sei auch allen Eltern gesagt, die durch ihre großzügigen Spenden uns unterstützt haben.
Wölflinge und Rover fahren nach Pfingsten zu einem „Asterixlager“ nach Dürenried und über Allerheiligen nach Auerbach/Vgt. Zu einer „Dschungelbuchwoche“.
Die „Jungpfadfinder fahren im Winter zu den „Filmfestspielen von Gaiganz“ und im Herbst auf das Bezirks Jungpfadfinderlager „Agentenwochenende“.

1996:

Eine Fahrt unserer LeiterInnen und Leiter nach Israel mit gemeinsamen Unternehmungen mit jüdischen Pfadfindern muss leider wegen inhaltlicher und organisatorischer Differenzen abgesagt werden.
Die Wölflinge und Rover nehmen an einem 10-tägigen Lager mit polnischen Kindern aus dem Haus Saltrom, in Zarzecze/ Polen, teil.
Jubiläumsfest zum 25- jährigen Bestehen des Stammes am 19./ 20. Oktober
Am Samstagnachmittag findet rund um die Kirche verschieden Aktivitäten, für alle Mitglieder und Freunde statt. Am Abend treffen sich die „Ehemaligen“ zu einem gemütlichen Beisammensein. Der Festgottesdienste am Sonntag, wird für die ganze Gemeinde gestaltet. Anschließend wird zum Essen sowie Kaffee und Kuchen und einen Rockkonzert eingeladen.

1997:

Stammeslager in Grünheide, mit den schottischen Freunden.

1999:

Stammeslager in Fordell Firs(Schottland) Erneut mit unseren Freunden.

2000:

Lager in Dresden und Haik der Rover durch das Elbsandsteingebirge.

2001:

Stammeslager am Bucherberg.

2005:

Jungpfadfinder fahren nach Schottland.
Drei Mitglieder fahren zum Weltjungendtag nach Köln, in das Pfadfinderlager „Scoutmission Düsseldorf“

2006:

35 Jahre St. Josef, 25 Jahre Allerheiligen, 1 Jahre St. Josef-Allerheiligen (35+25=1)
Vorstand sind Edith Sander als Kuratin, Christian Köhl und Pascal Deraëd als Vorsitzende.
Eröffnung eines neuen Pfadfindertrupps.

2007:

Jungpfadfinder-Winterlager in Katzwang.
13 Jungpfadfinder und Pfadfinder fahren über das Pfingstwochenende auf das Intercamp nach Frankreich.
Stammes-Sommerlager in Hergotshübel(Homburg/Saarland), zusammen mit den Ministranten aus St. Josef.

2008:

Stammes-Lager in Rydal (Mark Schweden) mit 32 Teilnehmern(LeiterInnen und Grüpplinge). Alle drei Stufen machen eigene Hikes.

2009:

Teilnahme der Jungpfadfinder beim Diözesen Jubeläumslager Depeche09 mit anschließender Hike. Rover und Pfadfinder haben gemeinsam Gruppenstunde.

2010:

10 Pfadis und ein Leiter melden sich zum Jamboree 2011 in Schweden an.

2012:

„Krenaia“ heißt das diözesane Roverlager, an dem unsere Rover teilnehmen.

2013:

Die Rover nehmen an der deutschlandweiten Aktion „rover.de“ teil.

Stammeslager mit 25 Grüpplingen aus allen Stufen in der Toskana/Italien .

2014:

In Westernohe treffen sich alle Jungpfadfinder aus ganz Deutschland zu „SofA 2014“. Unser Stamm ist mit vertreten.

2015:

Zwei Jugendliche der Pfadfinderstufe fliegen mit einem gemeinsamen Bayern-Trupp zum Jamboree nach Japan. Die Jungpfadfinderstufe veranstaltet ein gemeinsames Lager mit unserem schottischen Partnerstamm in Bonaly, Edinburg. Die Rover reisen eine Woche quer durch Benelux und treffen sich danach mit der Pfadfinderstufe zum gemeinsamen Segeln auf dem IJsselmeer.

14.10.2015

Wir trauern um unseren Gründer, Freund und Weggefährten

Getreu dem Pfadfinderversprechen gründete er 1971 mit Gottvertrauen, in tiefer Verbundenheit mit seiner Gemeinde St. Josef und in Sorge um die Jugend von Wöhrd, unseren Stamm.

Seit nun 44 Jahren ist dieser für viele Kinder und Jugendlichen zu einem Stück Heimat und einem Ort der Selbstfindung und des Abenteuers geworden.

Danke Willi !

Unser Mitgefühl gilt seinen Söhnen Markus und Christian und deren Familien

Gut Pfad

Der Stammesvorstand

Tobias Beer          Deborah Sander          Edith Sander

Wir haben am 22. 10. 2015 von ihm in St. Josef Abschied genommen

 

2016

Im Sommer versammelten sich die Rover Bayerns in Rothmannsthal. Auch wir waren mit 10 Rovern und Leitern dort.

 

2017

Das Stammeslager „Abenturien – Die Legende der Gilde“ findet auf unserem Stammes-Zeltplatz in Altdorf statt. Das Stammeswochenende im Jugendheim in St. Josef.

 

2018